Interview mit André von Blind Guardian auf dem W:O:A 2016

André Olbrich / Blind Guardian / WOA 2016

André Olbrich / Blind Guardian / WOA 2016

Wacken Open Air. Der richtige Ort um ein paar Bands zu treffen. Dachte ich so.

Und dann das erste richtige Audiointerview ever – mit dem Gitarristen einer Band, die ich schon als Jugendlicher gefeiert habe.

Nur dass sie halt Headliner auf dem Wacken Open Air sind 🙂 Am Anfang deshalb etwas holprig (meinerseits), danach wird’s besser. 🙂

André hat mir unter anderem erzählt wie man den Blind Guardian Sound auf die Bühne bringt, wie die Vorbereitungen ablaufen, was Welttourneen so teilweise an Überraschungen bereit halten und auch sonst noch so einiges über sein Gitarren-Setup etc.

Das Gespräch ist komplett und ungeschnitten.

 

Danke an André und Markus von Nuclear Blast für Ihre Zeit und Mühe!

 

Die Wurst

Wer’s noch noch nie getan hat: bitte unbedingt mal ein Wurstmikro probieren (Begriff und Technik gehen auf Moses Schneider zurück).

Prinzip ist einfach: ein Mikro, das sich das komplette Drumkit “von innen” reinzieht. Kanal wird sehr hart komprimiert und dann dem Rest zugemischt.

Gestern mal wieder probiert, wie siehe Bilder. Neben dem ganzen netten Schmutz super Hihat- und Teppichsounds. Eigentlich das bessere Overhead. Behalte ich erst mal so bei. :)

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FROHES-NEUES-GIVEAWAY

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Da sich hier bisher ja wenige Leute zu Wort gemeldet haben, locke ich jetzt mal mit verspäteten Weihnachtsgeschenken. Vielleicht klappt’s ja 🙂

Es gibt noch eine Chancezwei Möglichkeiten, ein Exemplar des Buches (gerne auch handsigniert :)) zu gewinnen:

 

Schreibe unter diesen Beitrag, was im Buch das erste Wort auf Seite 46 ist

ODER

Schreibe unter diesen Beitrag, welche 3 Fragen Du Dir immer schon über Live-Tontechnik gestellt hast.

Der jeweils schnellste Schreiber gewinnt!

Ob Du gewonnen hast, kannst Du ja unten selber überprüfen, ich brauch dann nur noch die Adresse per Mail an 555@livemischer.de

Viel äh Erfolg und nicht schummeln 🙂

 

Beitragsbild (CC) von
http://www.flickr.com/photos/72153088@N08/6510934443/

Snaremikrofonierung

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Auf Seite 41 im Buch wurde das Thema ja bereits “angerissen”, darauf aufbauend hier noch einige ergänzende Fragestellungen und Gedanken:

 Mit wie vielen Mikrofonen willst Du die Snare abnehmen?

Welches Mikrofon hast Du für die Verwendung an der Snare ausgewählt?

Warum?

Welches Mikrofon hast Du ausgeschlossen?

Warum?

Wie genau ist die Positionierung des Mikrofons?

Wie ist der Abstand zur Snare?

In welchem Winkel zeigt das Mikrofon auf die Snare?

Wohin zeigt das Mikrofon?

Ist das Mikrofon gegen eine Änderung der Positionierung gesichert?

Falls die Snare nach dem Soundcheck gewechselt wird, wie lässt sich die Mikroposition wieder herstellen?

Wird das Spiel des Drummers durch das Mikrofon oder durch Kabel beeinträchtigt?
(vor allem der Wechsel auf die Hihat und hohe Tom)

Besteht die Gefahr, dass Kabel Becken oder Toms dämpfen?

Welche anderen Signale werden durch Mikrofonpositionierung und Mikrofonauswahl mit aufgenommen bzw. unterdrückt?

Hast Du wenigstens einmal eine Änderung der Positionierung vorgenommen um einen Vergleich zu haben?

Insgesamt kann man sagen, dass die Abnahme einer Snare wohl kein Hexenwerk ist. Es gibt sicher neben den üblichen Verdächtigen jede Menge weitere Mikros, die ausgezeichnet für diese Anwendung funktionieren.

Siehe hierzu z.B. das Video aus dem mit freundlicher Erlaubnis des Einstellers das Beitragsbild habe:

Vor allem geht es natürlich auch darum, welche Sounds man besonders featuren möchte. Geht es eher um den Klang der Snare? Geht es eher um den Teppich? In kleinen Räumen ist das Snaremikrofon möglicherweise “überflüssig”, allerdings nützt es für Sidesticks dann doch wieder, und man kann ja den Klang des Direktsignals mit Anteilen ergänzen, die eben im Raum nicht hörbar sind. Da lohnt es sich auch, mit Kompression rumzutesten – entspräche ja dann in etwa dem Ansatz der Parallelkompression.

Dazu später mehr und viel Spaß beim Experimentieren!