[EN] Nico Elgstrand – Entombed A.D.

Nico / Entombed A.D. / WOA 2016

Next up I had the chance to interview Nico Elgstrand (Entombed A.D.). Ever since I heard their first album I have been a huge Entombed fan. I spent years and years trying to replicate their guitar sound on Left Hand Path and Clandestine. So of course we talked about the legendary distortion pedal that single-handedly defined an entire genre (Boss HM-2 Heavy Metal).

We also talked about his production philosophy in general.  I wasn’t even aware that he has produced several great metal albums. Bad preparation on my part 🙂

The conversation is featured in full length, uncut.

Thanks to Nico, Guilherme for their time and Entombed A.D. management for their support.

 

P.S.: Because Guilherme (the other guitar player / tour manager / whatelse?) “knew someone”, we got the chance to do the interview in the Gibson bus. Nice 🙂 So thanks to Gibson as well for that.

 

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Mikrofonierung eines E-Gitarren Speakers

Ohne jetzt mal viel dazu zu schreiben oder zu erklären: ich habe neulich ein Video entdeckt, was sehr anschaulich zeigt, wie die Mikrofonpositionierung und -ausrichtung den Klang beeinflusst. Natürlich gibt es noch viele, viele weitere Variablen, die den Sound verändern, aber der “Grundcharakter” der verschiedenen Mikrofonierungsarten kommt hier schon gut rüber:

“Einmessen” der PA mit Referenzliedern

Nach dem Aufbau und vor dem Soundcheck lasse ich sofern es die Zeit zulässt eigentlich immer etwas Musik über die PA laufen. Ich habe mir in den letzten Jahren eine Referenz-CD (oder einen Referenzordner) zusammengestellt: darauf befinden sich einige Songs die nicht unbedingt “perfekte” (Re-)Produktionen von irgendwas sondern einfach Lieder sind, die ich in- und auswendig kenne und schon Hunderte von Malen gehört habe. So merke ich normalerweise sofort wie Raum UND PA auf die für Rockmusik wichtigsten Frequenzbereiche reagieren und führe entsprechende Korrekturen am 31-Band-EQ in der Summe durch. Dabei gehe ich üblicherweise ähnlich vor wie beim Einpfeifen von Monitoren: verdächtige Frequenz identifizieren, Fader/Band boosten — überprüfen und “gespiegelt” unter die Nulllinie ziehen. Das Ganze allerdings eher nach Gefühl als mathematisch. Ich habe von den Songs Ausschnitte vorbereitet, die praktisch nie länger als 1 Minute laufen. So fällt es mir leichter schnell die wichtigen Entscheidungen zu treffen – ohne dass das Gehör ermüdet, man sich an den Sound gewöhnt und man endlos hin- und herschraubt bis man jegliche Perspektive verloren hat.

Ich beginne meist mit der Instrumentalversion von “Nobody Does It Better” (Nate Dogg). Das ist ein schön smoother aber ziemlich “breitbandiger” Track in dem (vom Arrangement) nicht wirklich viel passiert. Meist schau ich zuerst danach wie sich der Bassbereich ab 300hz abwärts verhält, dann vielleicht wie die Snare und die Hihats so wirken, dann was die Pads und der Synthie so in den Höhen so anstellen. Da der Track vom Soundeindruck sehr weich und unaufdringlich ist, fällt es eigentlich sofort auf, wenn Frequenzen durch den Raum oder die PA überbetont werden.

Weiter mache ich dann mit einem Ausschnitt von “Colorblind” (Chroma Key). Hier höre ich besonders auf den Gesang. Dieser ist auf der Aufnahme stark gefiltert. Da achte ich darauf, dass er nicht zuu funkgerätmäßig rüberkommt, oder es gar unangenehme klingelnde Resonanzen etwa im Bereich 400-1600hz gibt. Der ganze Song soll voll und rund wirken.

Weiter gehts dann zu einem Ausschnitt “The Forgotten Part 2” von Joe Satriani (Bridge bis einschließlich erstes Solo). Die Gitarre sollte richtig schön fett, warm und funkelnd klingen (wenns nicht zu synästhetisch-esoterisch wäre hätte ich “golden” gesagt :)). Interessante Frequenzen hier vor allem 1khz-6.4khz. Wenn der Gitarrensound schon stimmt und noch Zeit ist probier ich schnell im Bereich 8k-16k dass die Hihats und Becken nicht zu “dünn” und “spitz” klingen (zu transientenreich). Der Höhenbereich der Snare darf hier ruhig ein bisschen leiden.

Zum Abschluss spiele ich meist den Anfang von “Monkey Business” von Skid Row. Nach dem Intro muss der Songeinstieg einen guten Dynamiksprung machen und der erste Schrei darf nicht unangenehmer klingen als er nunmal ist. Wenn irgendetwas am Gesamtbild über 1khz nicht stimmt wird das in den paar Takten vor der ersten Strophe gnadenlos aufgedeckt. Falls es aber wie ein normal nerviger Hairmetalsong klingt kann das PA-Tuning eigentlich aufhören.

Falls jetzt noch Zeit ist höre ich noch ein paar (wechselnde) andere oder auch aktuellere Songs. Sollte mir hier irgendetwas auffallen so behalte ich das meist, oder bereite mir schon mal 1-3 Frequenzen für den (noch deaktivierten!) parametrischen Equalizer der Summe vor. Mit weiteren Änderungen am Graphic EQ bin ich seehr zurückhaltend.

Das Shure Beta 91

Hey,

habe vor ein paar Tagen einen Gastartikel für das Blog von meinem guten (virtuellen) Freund Jon geschrieben.

Es dreht sich um das wunderschöne Kick-Drum-Mic Shure Beta 91.

Wer Interesse hat, kann sich ja mal dorthin begeben:

http://smart2noise.blogspot.de/2013/05/mic-week-part-5-shure-beta-91.html

(das Blog und der Podcast da sind sowieso voll von guten Informationen, EMPFEHLUNG :))